10 Jahre Villa Fantastica

10 Jahre Bibliothek VILLA FANTASTICA Wien

Zurückblickend dürfen wir unser erstes kleines „rundes“ Jubiläum feiern. Inzwischen ist die Bibliothek auf 3 Stockwerken voll ausgebaut, die Abläufe sind zur Routine geworden, unser Team weitgehend dasselbe geblieben. Immer noch dürfen wir auf die Unterstützung von größeren wie kleineren Verlagen zählen und auf Spenden von Sammlern wie Bibliotheks-Nutzern. Ihnen allen vielen Dank!

Zu beklagen haben wir wieder einige Todesfälle, so ist Bernhard Schaffer von uns gegangen, lieber Freund, Autor, Fan und Spender – des weiteren Ferdinand de Cassan und neuerdings Ludwig Jilg, deren Sammlungen jeweils von der Familie gehütet werden.

Während der letzten Jahre wurde unsere Homepage neu erstellt, die Online-Abfrage der Datenbank komplett neu konzipiert. Unsere Bestände umfassen rund 60.000 Exemplare. Heft-Serien in der Regel nur in Erstauflage. Alles andere bis 2-fach, um Redundanzen zu vermeiden. Der Platz ist kostbar, und Mehrfach-Bestände sind mit wenigen Ausnahmen sinnlos. So können wir noch gut auf 100.000 ausbauen – bevor wir unsere Immobilie gegen eine neue eintauschen müssen. Aber das ist Zukunftsmusik ;-).

Das Domizil der „Science Fiction Förderstiftung“ wurde vor 2 Jahren nach Wien verlegt, als österr. Bundesstiftung; die Gemeinnützigkeit anerkannt.

Neu sind wir seit 2019 auf der BUCH WIEN mit einem 12m2-Stand vertreten – ausgenommen letztes Jahr, wegen der Pandemie. Hoffen wir, dass die BUCH WIEN 2021 im November erfolgreich über die Bühne geht!

Mein besonderer Dank gilt unserem bewährten, langjährigen Team – Alexander Dolezal, gelernter Buchhändler und Autor; Alfred Vejchar, SF-Urgestein und Stiftungsrevisor; Dr. Hans Langsteiner, ORF-Filmkritiker a.D.; Werner Losert, IT- und Medienexperte; verstärkt durch Georg Pestal, Lehramt für Chemie und Physik, als ehrenamtlicher PR-Mann, und Elias Bernhart, B.A. in Literatur, der die Nachfolge von Susanne Hartmann, nun pensioniert, antritt. Aber auch sie, unsere „Büchermaus“, wird uns gelegentlich zur Seite stehen.

Blicken wir also frohgemut in die Zukunft, egal wie düster sie gelegentlich erscheinen mag.

– Helmuth W. Mommers, Okt. 2021

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